Skip to main content

Neujahrsempfang des CDU-Kreisverbandes Vechta bei PLANWORKS in Steinfeld

PLANWORKS durfte zum Jahresauftakt Gastgeber des Neujahrsempfangs des CDU-Kreisverbandes Vechta sein. In den Räumlichkeiten am Rouen Kamp 7a in Steinfeld kamen zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen, um sich über aktuelle Themen, regionale Entwicklungen und zukunftsweisende Projekte auszutauschen. 

PLANWORKS: Interdisziplinäres Team für die Gebäude der Zukunft 

Geschäftsführer Andre Runnebaum stellte im Rahmen der Veranstaltung PLANWORKS und das Leistungsportfolio vor. Als Unternehmen aus Steinfeld im Oldenburger Münsterland planen und realisieren sie Gebäude der Zukunft – ganzheitlich, effizient und zukunftsfähig. 

Der Fokus liegt auf der Sanierung und den Neubau von fossilfreien Gebäuden. Dabei werden energieeffiziente Technologien, intelligentes Energiemanagement und erneuerbare Energien zu ganzheitlichen Gesamtsystemen verbunden. Ein weiterer zentraler Baustein ist die Planung und Umsetzung zukunftsfähiger Ladeinfrastruktur, mit der Energieversorgung und Mobilität sinnvoll miteinander vernetzt werden. 

Durch die enge Verzahnung von Planung, technischer Umsetzung und systemischer Betrachtung schafft PLANWORKS effiziente Lösungen für Gewerbe, Industrie und Kommunen – mit dem Ziel, Emissionen zu reduzieren, Energie effizient zu nutzen und Gebäude langfristig wirtschaftlich und resilient aufzustellen. 

Gewerbespeicher und E-Mobilität im Fokus 

Begleitet wurde der Abend von unseren Partnerunternehmen neoom und Autohaus Anders, die mit Informationsständen vertreten waren.
Neoom informierte über moderne Gewerbespeicherlösungen und KI-gesteuerte Energiesysteme, während das Autohaus Anders praxisnah aufzeigte, welche Rolle E-Mobilität bereits heute spielt. 

Die Kombination aus politischem Austausch und konkreten technologischen Lösungen machte deutlich, wie eng Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Innovation miteinander verknüpft sind. 

Kommunale Energiewende: Pilotprojekt in Bakum 

Einen besonderen Impuls setzte Tobias Averbeck, Bürgermeister der Gemeinde Bakum. Er stellte ein Pilotprojekt zur lokalen Energienutzung vor, das Bakum gemeinsam mit neoom umsetzt. Ziel des Projekts ist es, lokal erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien effizient zu speichern, vor Ort zu nutzen und gemeinschaftlich zu verteilen. 

Das Projekt gilt als praxisnahes Beispiel dafür, wie Kommunen aktiv zur Energiewende beitragen und neue Wege der Energieversorgung gehen können.

Ein gelungener Jahresauftakt bei PLANWORKS 

Der Neujahrsempfang des CDU Kreisverbandes Vechta bei PLANWORKS zeigte eindrucksvoll, wie politischer Dialog und innovative Technologien zusammenwirken können. Wir freuen uns, Gastgeber dieses Abends gewesen zu sein und bedanken uns bei allen Gästen, Partnern und Beteiligten für den gelungenen Abend und guten Austausch.

 

Kreislauf statt Verschwendung: Das aktualisierte Leitbild der Runden Group

Die Anforderungen an Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich rasant. Ressourcenknappheit, Abfallmengen und lineare Geschäftsmodelle stellen Unternehmen weltweit vor große Herausforderungen – und zugleich vor die Chance, Verantwortung zu übernehmen und neue Wege zu gehen.

Vor diesem Hintergrund hat die Runden Group ihr gruppenweites Leitbild aktualisiert und geschärft. Es bildet den strategischen Rahmen für unsere Arbeit und beschreibt, wofür wir heute stehen – und wohin wir uns gemeinsam entwickeln wollen.

Warum wir unser Leitbild weiterentwickelt haben

Das bisherige Leitbild der Runden Group entstand vor rund dreieinhalb Jahren – zu einem Zeitpunkt, an dem sich unsere Unternehmensgruppe noch in einer ganz anderen Phase befand. Seitdem hat sich viel verändert: Mehrere Tochtergesellschaften sind hinzugekommen, Geschäftsmodelle wurden weiterentwickelt, Marken neu positioniert und Verantwortlichkeiten klarer definiert.

Mit der Einführung von Home of Reuse als Dachmarke haben wir in diesem Jahr zudem einen sichtbaren strategischen Rahmen geschaffen, der unsere gemeinsame Ausrichtung nach außen bündelt. Dadurch wird deutlich, was uns verbindet: der konsequente Fokus auf Wiederverwendung, Ressourcenschonung und funktionierende Kreislaufwirtschaft.

Unser gemeinsamer Anspruch: Wiederverwendung statt Wegwerflogik

Gänzlich neu haben wir einen Purpose formuliert:

Kreislauf statt Verschwendung. Wiederverwendung statt Müllberge. Mehrweg statt Einweg.

Jährlich entstehen weltweit enorme Mengen an Verpackungsmüll – von Einweg-Plastik bis zu Papier und Pappe. Wertvolle Ressourcen werden verbraucht, Produkte werden nur einmal genutzt und anschließend entsorgt. Diese Wegwerflogik belastet Ökosysteme und gefährdet die Gesundheit von Menschen und Tieren.

Unsere Vision ist eine Welt, in der Ressourcen im Kreislauf gehalten werden und Wiederverwendung selbstverständlich ist.

Unsere Mission beschreibt, wie wir dazu beitragen:
Wir treiben den Wandel von einer Wegwerf- zu einer Wiederverwendungsgesellschaft voran, indem wir Lösungen entwickeln, die Ressourcen schonen, Abfall reduzieren und zugleich wirtschaftlichen Nutzen schaffen. Als verlässlicher Partner für Industrie, Handel und Gesellschaft schaffen wir mit zirkulären Konzepten ökonomischen und ökologischen Mehrwert.

Werte, die unser Handeln leiten

Neben Purpose, Vision und Mission bilden unsere Werte und Prinzipien das Fundament unserer Unternehmenskultur. Sie geben Orientierung im täglichen Handeln – nach innen wie nach außen:

  • Customer Centricity: Wir stellen unsere KundInnen in den Mittelpunkt unseres Handelns, begegnen Ihnen als PartnerInnen im Wandel und treiben gemeinsam Kreislauf-Lösungen voran.
  • Impact: Wir wollen nicht nur handeln, sondern etwas bewegen – mit klaren Prioritäten, einem lösungsorientierten Mindset und messbaren Ergebnissen.
  • Responsibility: Wir übernehmen Verantwortung für unsere Entscheidungen und handeln stets in Anbetracht ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte.
  • Collaboration: Echter und langfristiger Wandel entsteht, wenn wir gemeinsam handeln – im täglichen Miteinander unserer Belegschaft und in starken Partnerschaften nach außen.  
  • Innovation: Innovation bedeutet für uns, lineare Systeme durch echte Kreislaufwirtschaft zu ersetzen. Wir entwickeln skalierbare Lösungen, die Ressourcen schonen und zugleich wirtschaftliche Vorteile schaffen – effizienter und kostengünstiger als traditionelle Modelle.
  • Transparency: Wir demokratisieren Wissen, gehen offen mit Herausforderungen um und wollen Menschen befähigen, fundierte und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.
  • Appreciation: Wir sind der Überzeugung, dass wir den Wert von Menschen und Ressourcen gleichermaßen pflegen und erhalten müssen – wir achten auf die Endlichkeit natürlicher Ressourcen und fördern die Menschen, die mit uns die Transformation vorantreiben.

Einheit in der Vielfalt

Als Unternehmensgruppe mit unterschiedlichen Gesellschaften und Geschäftsmodellen wissen wir, dass ein übergeordnetes Leitbild nicht jede operative Besonderheit im Detail abbilden kann. Deshalb verfügt jede Gesellschaft der Runden Group zusätzlich über eigene Purpose- und Mission-Statements.

Diese sind spezifisch auf das jeweilige Geschäftsmodell zugeschnitten und beschreiben den individuellen Beitrag zum gemeinsamen Ziel einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Gemeinsam mit den jeweiligen Führungspersonen erarbeitet, bilden sie die Brücke zwischen strategischem Rahmen und täglichem Handeln.

Das aktualisierte Leitbild beschreibt, wer wir heute sind. Gleichzeitig ist es unser Orientierungspunkt für die Zukunft – für strategische Entscheidungen, neue Partnerschaften und die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Geschäftsmodelle.

Die Runden Group steht für Wiederverwendung statt Verschwendung.
Für Mehrweg statt Einweg.
Und für die Überzeugung, dass ökologischer Wandel und wirtschaftlicher Erfolg kein Widerspruch sind und die gemeinsame Betrachtung dieser Elemente unabdingbar für eine resiliente und zukunftsfähige Wirtschaft ist.

Hier geht es zum ausführlichem Mission Statement.

Der ESG Summit 2025 – “Built on trust. Driven by insight. Focused on impact”


Am 26. November 2025 hatten Lisa Runden und Saralena Gülker aus dem Sustainability Management der 
Runden Group die Gelegenheit, am dritten ESG Summit der EUPD Group im historischen Steigenberger Icon Grandhotel & Spa Petersberg bei Bonn teilzunehmen.  Die Veranstaltung war Teil der European Sustainability Week und bot eine einzigartige Plattform für den Austausch zu den drängendsten Themen rund um alle aktuellen Environmental, Social und Governance (ESG) Thematiken.  

Der Klimawandel kennt kein „stop the clock“
Fehlende Planungssicherheit aufgrund wechselnder regulatorischer Anforderungen, einem Narrativ-Wechsel in der Politik und sinkender Wertschätzung für das abgenutzte Buzzword „Nachhaltigkeit“ in der öffentlichen Debatte – die Entwicklungen dieses Jahres machen es innovativen Unternehmen, die zur Transformation der Wirtschaft beitragen wollen, nicht unbedingt leicht. Der ESG Summit 2025 brachte führende ExpertInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um gemeinsam über Lösungen für diese aktuellen Herausforderungen zu diskutieren und darüber hinaus zu zeigen, dass Innovatorinnen und Innovatoren nun mehr denn je gebraucht werden.  

„There are no uncertainties – we have to make decisions” 

Die Eröffnungsrede von Ralph Thurm von r3.0 stellte die Frage, wie wir den Übergang von „Sustainability-as-is“ hin zu „Regeneration-as-needed“ schaffen können. 
Prof. Dr. Anabel Ternès von Hattburg betonte in ihrer Keynote die Bedeutung von Ehrlichkeit in der Nachhaltigkeitskommunikation – „Impact over Image“ war ihr klares Credo. 
Neben den Keynotes gab es diverse Break Out Sessions, die sich auf spezifische Themenblöcke fokussierten. 
Diese Sessions deckten ein breites Spektrum ab: 

  • Finance at a Turning Point: Risiken und Chancen im ESG-Kontext 
  • Standards in Motion: Reporting und Governance 
  • Transformation from Within: Strategie und soziale Verantwortung 
  • From Data to Impact: KI und digitale Transformation 
  • Powering the Transition: Energie und Industrie 
  • Shifting the System: Klimaanpassung und Resilienz 

Ein besonderes Highlight waren die Beiträge von Robert Habeck, dem ehemaligen Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. Beim Stakeholder Roundtable „Decarbonizing Europe’s Industry – the real cost of uncertainty” vertrat er eine klare Haltung: “There are no uncertainties. If we don’t make decisions we are lost. We have to decide and it’s okay to make mistakes along the way. But we have to decide otherwise we are lost.”
In seiner Closing Keynote machte er allen ÜberzeugungstäterInnen zudem Mut angesichts des aktuellen Narrativ-Wechsels. Die Daten, die im Zuge von Nachhaltigkeitsmanagement erarbeitet wurden, seien ebenfalls wertvolle Daten die für die nötige Wettbewerbsfähigkeit genutzt werden können – wenn innovative Unternehmen hier weitermachen, eigene Technologien, Produkte oder neue Standards entwickeln, dann sei das auch nachhaltig. Es lohne sich allemal, weiterzumachen. 

Der ESG Transparency Award 
Neben den vielen Impulsen wurde die Runden Group für ihre Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeitsberichterstattung geehrt und bekam den ESG Transparency Award überreicht. Dieser honoriert Unternehmen, die bereits zukunftsweisende Nachhaltigkeitskonzepte in ihrem Unternehmen verankert haben und diese transparent innerhalb der Berichterstattung kommunizieren. Die PreisträgerInnen beweisen allesamt, dass Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit keine Gegensätze, sondern Erfolgsstrategien für eine lebenswerte Zukunft sind. Hier hat die Runden Group direkt beim ersten Mal das höchste Bewertungslevel, die Exzellenz-Stufe, erreicht und hat sich bereits für das Bewertungs-Committee im kommenden Jahr beworben.

Jetzt online: Der neue Nachhaltigkeitsbericht der Runden Group

Wer sich zukunftsfähig aufstellen will, der kann Environment-, Social- und Governance-(ESG-)Themen nicht außer Acht lassen.
Die Wirtschaft, wie wir sie seit Jahrzehnten kennen, hat der Welt Rohstoffknappheiten, das Reißen planetarer Grenzen und Abfallberge beschert.

Dass Kreislaufwirtschaft ein probater Ansatz ist, um eine Trendwende für unseren Planeten einzuläuten, stellte die Runden Group bereits in ihrem ersten Nachhaltigkeitsbericht 2023 fest; damals noch erarbeitet nach den Standards der Global Reporting Initiative.

Zwei Jahre später hat sich einiges getan; nicht nur bei der Runden Group, sondern auch inHinblick auf die gesamtgesellschaftliche Lage.
Wir verzeichnen laufend die wärmsten Monate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Immer mehr Regionen sind von Extremwetterlagen betroffen oder auch Wasserstress ausgesetzt.
Zeitgleich bricht der Omnibus-Vorschlag der EU-Kommission Anfang 2025 die transparente und verbindliche Nachhaltigkeitsberichterstattungspflicht für etliche europäische Unternehmen auf.
Jene gesetzliche Pflicht, die das Potenzial hatte, eine wirtschaftliche Transformation zu fördern.

Umso wichtiger ist es, dass die Runden Group sich trotz wegfallender Verpflichtung für die Berichterstattung gemäß European Sustainability Reporting Standards (ESRS) positioniert und diese umsetzt.
Transparenz und messbare Fortschritte sowie die zugehörige Datengrundlage dazu sind die Basis für eine glaubwürdige Nachhaltigkeitsstrategie.
Ohne die zu berichtenden Kennzahlen gäbe es keinen Maßnahmenkatalog, keine realistischen Zielformulierungen und auch keine übergeordnete Vision.
Unsere ESG-Leistung ist nicht nur auf EU-Ebene vergleichbar, sondern bietet auch unseren GeschäftspartnerInnen eine verlässliche Grundlage im Kontext der Corporate SustainabilityReporting Directive (CSRD).

Was ist neu in diesem Jahr?

  1. Zwei Formate, ein Ziel: Erstmals gibt es den Bericht in einer kompakten Kurzversion und einer detaillierten Langversion. Die Kurzversion bietet einen übersichtlichen Einstieg mit den wichtigsten Fakten und Meilensteinen des Berichtsjahrs 2024. Die Langversion mit allen vertiefenden Analysen und Daten steht allen Interessierten nach einer Mail-Registrierung zur Verfügung.
  2. Unsere Leitlinie „Redefining economics“: Im Zuge dieses Berichts haben wir auch unsere erste umfassende ESG-Strategie verabschiedet. Hier wird definiert, wie wir ökonomischen und ökologischen Erfolg vereinen wollen.
    Für uns bedeutet „Nachhaltigkeit“ ein Umdenken: von einer linearen Wegwerfgesellschaft hin zu einer zirkulären „Reuse“-Gesellschaft.
  3. Gebündelte Ziele im SDG-Dashboard: Unser Dashboard mit den konkreten Zielen und Maßnahmen haben wir ebenfalls aktualisiert. Es vereint nun unsere Nachhaltigkeitsziele und die Anforderungen unserer ISO-Zertifizierungen an einem zentralen Ort.
  4. Tiefe Einblicke durch Szenarioanalysen: Die Langversion enthält umfangreiche Analysen zu den Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Regionen, zu planetaren Grenzen und zu diversen Rohstoffen.
  5. Fundiert durch Forschung: Wir haben intensiv in fundierte Recherche investiert. Im Quellenverzeichnis finden sich spannende Studien – ob zu den Auswirkungen des Klimawandels oder zum Thema Elektromobilität.


Für uns ist „the future is circular” deutlich mehr als ein weiterer Nachhaltigkeitsbericht. Er ist die Grundlage für die strategische Ausrichtung. Er ist ein wichtiges Kommunikationstool zur Aufklärungsarbeit. Er ist ein Bekenntnis zu ambitionierten Anstrengungen im ESG-Bereich. Er ist der Kompass für unsere Optimierungspotenziale. Und er ist der Motivator für alle weiteren Aktivitäten.

Sie möchten mehr erfahren?

Hier geht’s zum:

Projekt Generationenwerkstatt

Wie lässt sich handwerkliches Know-how mit moderner Technologie und nachhaltigem Design verbinden? Die Antwort liefert die Generationenwerkstatt der Runden Group in Zusammenarbeit mit der Don Bosco Schule aus Steinfeld. Im Mittelpunkt des Projekts steht ein beeindruckendes Moosbild – zwei Meter breit, ein Meter hoch und mit einer intelligenten Beleuchtung ausgestattet, die auf Bewegung reagiert. 

Handwerk trifft auf Innovation 

In der Werkstatt von PLANWORKS haben zwölf Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich handwerklich auszuprobieren. An acht Nachmittagen arbeiten sie unter Anleitung erfahrener Fachkräfte an dem Kunstwerk, das schon bald in ihrer Schule einen Platz finden wird. 

Das Projekt vereint Kreativität, handwerkliches Geschick und technisches Know-how: Die SchülerInnen lernen nicht nur, wie man ein Moosbild professionell anfertigt, sondern auch, wie sie mithilfe moderner Sensortechnik eine smarte Beleuchtung integrieren. Das Besondere: Das Licht leuchtet automatisch auf, sobald jemand am Bild vorbeigeht – ein echtes Highlight für den Schulflur!  

Eine junge Teilnehmerin war begeistert davon, in der Generationenwerkstatt mit ihren Händen zu arbeiten:  

Wir haben Buchstaben hergestellt und dafür Paste verarbeitet, die nach dem Trocknen geglättet werden musste. Das hat Spaß gemacht.” 

Mehr als nur ein Kunstwerk 

Die Generationenwerkstatt ist weit mehr als ein gestalterisches Projekt. Sie bietet jungen Menschen die Möglichkeit, handwerkliche Berufe hautnah zu erleben, wertvolle Fähigkeiten zu erlernen und Teamarbeit zu stärken. Gleichzeitig profitieren die erfahrenen Fachkräfte von der frischen Kreativität der Jugendlichen und geben ihr Wissen weiter – eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. 

Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven 

Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Thema Nachhaltigkeit: Moosbilder sind nicht nur dekorativ, sondern verbessern auch das Raumklima, indem sie Feuchtigkeit regulieren und Schall absorbieren. Zudem zeigt das Projekt, wie Technik und Design sinnvoll kombiniert werden können, um innovative Lösungen mit Mehrwert zu schaffen. 

Teamwork und Begeisterung hautnah erleben 

Die Generationenwerkstatt hat einmal mehr gezeigt, wie spannend Handwerk sein kann. Die SchülerInnen waren mit großem Engagement dabei und konnten nicht nur handwerkliche Fähigkeiten mitnehmen, sondern auch wertvolle Einblicke in mögliche Berufsfelder gewinnen. 

Das fasst auch ein Teilnehmer passend zusammen:  

“Ich fand es total interessant, denn man hat einmal etwas ganz Anderes gesehen. Wir konnten mit vielen verschiedenen Materialien wie Holz und Metall arbeiten. Ich habe viel mit meinen Freunden gelernt.” 

Wir freuen uns, dass dieses außergewöhnliche Projekt realisiert wurde – und sind gespannt auf die nächsten kreativen Ideen in der Generationenwerkstatt! 

Besuch der IGeHo: Zukunft nachhaltig gestalten

Am 20. März durfte die Runden Group Mitglieder der Interessengemeinschaft Holdorf (IGeHo) bei PLANWORKS in Steinfeld willkommen heißen. Im Rahmen der Aktion #igehobesucht erhielten die Gäste Einblicke in zwei Unternehmen der Gruppe – PLANWORKS und WBG Pooling – und in unsere Unternehmensphilosophie, die Nachhaltigkeit konsequent lebt. 

Einblicke in zwei starke Unternehmen 

Werner von Lehmden gab den Besucherinnen und Besuchern einen spannenden Einblick in die Arbeit von PLANWORKS, der Spezialist für ökologisches gewerbliches Bauen und Sanieren innerhalb der Runden Group. Das Unternehmen entwickelt Immobilien, die den steigenden Anforderungen an Umweltverträglichkeit, Energieeffizienz und Digitalisierung gerecht werden.  

Sie sind auch dafür verantwortlich, dass die neuen Räumlichkeiten der WBG Pooling in Osterfeine green und smart sind. Sie haben unseren Standort energetisch effizient und zukunftssicher geplant, uns digital vernetzt und dafür gesorgt, dass Bau und Betrieb ressourcenschonend sind. PLANWORKS hat unser Gebäude ganzheitlich gedacht – von der Materialwahl bis zur intelligenten Steuerung technischer Systeme. So entstand eine hochmoderne Arbeitsumgebung, die ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich nachhaltig zugleich ist. 

Anschließend stellte Thomas Frilling die Arbeit von WBG Pooling vor. Interessiert lauschte die Interessensgemeinschaft, wie wir europaweit im Bereich der Mehrwegtransportverpackungen aktiv sind, nachhaltige Logistiklösungen auf Industrieebene bieten und Ressourcenschonung und Effizienz dabei in den Mittelpunkt unseres unternehmerischen Wirkens stellen. 

Wir bieten intelligente Poolingsysteme für Mehrwegtransportverpackungen, die mehrfach genutzt, aufbereitet und wieder in den Umlauf gebracht werden können. Dafür haben wir bereits unsere WBG Pooling Foldable Crates black sowie unsere WBG Pooling BigBox 1000 Serie erfolgreich nach Cradle to Cradle zertifizieren lassen, unsere WBG Pooling Paletten sollen bis Mitte 2025 folgen. Dieser zirkuläre Ansatz reduziert nicht nur Einwegmüll, sondern spart auch CO₂-Emissionen und Rohstoffe – ein echtes Beispiel für Kreislaufwirtschaft in der Praxis und unser aktiver Beitrag zu den Zielen des EU Industrial Green Deal. 

Nachhaltigkeit als Grundprinzip 

Was PLANWORKS und WBG Pooling verbindet – neben der Zugehörigkeit zur Runden Group – ist ein gemeinsames Wertefundament: Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern eine Haltung. Sie zieht sich als roter Faden durch die Arbeit aller neun Gesellschaften der Runden Group. Die Orientierung am EU Green Deal ist dabei nicht nur Maßstab, sondern Ansporn, als Unternehmensgruppe Vorreiter für zukunftsfähiges Wirtschaften zu sein.  

PLANWORKS zahlt in den Bereichen Dekarbonisierung, Ressourcenschonung und Digitalisierung im Bauwesen unmittelbar auf die Ziele des EU Industrial Green Deal ein, indem das Unternehmen Immobilien entwickelt, die energieeffizient, kreislauffähig und digital steuerbar sind. 

WBG Pooling wiederum fördert mit seinen nachhaltigen Mehrwegverpackungssystemen eine funktionierende Kreislaufwirtschaft im Logistiksektor – ebenfalls ein zentrales Handlungsfeld des Green Deal. Durch den gezielten Aufbau von Rücknahme- und Reinigungssystemen sowie einem datenbasierten Pooling werden Transportverpackungen optimal genutzt, Abfälle reduziert und CO₂ eingespart. So leisten beide Unternehmen auf ganz praktische Weise ihren Beitrag zu einem klimaneutralen, ressourcenschonenden und wettbewerbsfähigen Europa. 

Auch die IGeHo teilt diese Überzeugung. „Schließlich ist Nachhaltigkeit auch eines unserer Kernthemen, das wir bei all unseren Aktivitäten und Überlegungen immer mitdenken“, betonte der stellvertretende Vorsitzende Thomas Deters. 

Ein inspirierender Austausch 

Der Besuch war geprägt von Offenheit, gegenseitigem Interesse und einem wertvollen Dialog auf Augenhöhe. Für uns war es eine willkommene Gelegenheit, nicht nur Einblicke in die eigene Arbeit zu geben, sondern auch Impulse aus dem lokalen Netzwerk mitzunehmen. 

Wir bedanken uns herzlich bei der IGeHo für das Interesse und den inspirierenden Austausch – und freuen uns auf die nächsten Gelegenheiten, gemeinsam Zukunft nachhaltig zu gestalten. 

 

Forderungen der Runden Group zur Bundestagswahl 2025

Eine zukunftsfähige Wirtschaft braucht klare politische Weichenstellungen! Mit ihrem Forderungskatalog wendet sich die Runden Group an die Politik, um nachhaltige Innovationen, Klimaschutz und Infrastruktur stärker in den Mittelpunkt der kommenden Legislaturperiode zu rücken. Pünktlich zur Bundestagswahl 2025 soll damit ein Zeichen gesetzt werden: Wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Verantwortung gehören untrennbar zusammen.

Jetzt ist es an der Politik, nachhaltiges Wirtschaften aktiv zu fördern!

Die Forderungen der Runden Group sind hier einsehbar!

2050 IS NOW: Der EU Green Deal aus fünf Perspektiven

Der European Green Deal – er soll wirtschaftliches Wachstum und Klimaschutz miteinander zu verbinden und nicht (mehr) als Gegensatz zu betrachten. Auch soll er unsere (berufliche) Zukunft sichern. Neben dieser Basis gibt es aber eine Reihe anderer Reglementierungen und Verordnungen, die unser tägliches Leben und die Wirtschaft stark beeinflussen. Die Runden Group, ansässig im Oldenburger Münsterland, möchte nachhaltige Geschäftsmodelle mit allen zugehörigen Gesellschaften forcieren und die Zukunft unseres Planeten aktiv mitgestalten. Um Legislatur und Theorie mit Alltagserfahrungen und Praxis zusammenzubringen, haben sich Vertreter:innen der gesamten Unternehmensgruppe nach Brüssel aufgemacht, um mit Personen in den Dialog zu treten, die Gesetzgebungen ausgestalten.

Im ersten Teil der Reportage-Serie spricht CEO der Runden Group, Florian Runden, über den Hintergrund der Reise, die Ambitionen aller Beteiligten und geht auf die „Packaging & Packaging Waste Regulation“ für den Verpackungssektor sowie „Weights & Dimensions Directive“ für den Transportsektor ein.

In dieser zweiten Folge der Video-Reihe beleuchtet Oliver Reinke, Country Manager bei WBG-Pooling, den Work Visit aus seiner Perspektive und geht speziell auf die Packaging & Packaging Waste Regulation ein, da er täglich mit Mehrwegtransportverpackungen zu tun hat und damit europaweite Lieferketten nachhaltiger gestaltet. Außerdem interviewen wir Jeanne Haushalter, die sich eng mit RPE (Reusable Packaging Europe) und dessen Stakeholdern abstimmt.

In der dritten Folge der Video-Reihe spricht Klaus Endebrock, Experte im Bereich „Digital Circular Economy“, über Chancen der Digitalisierung für nachhaltige Zwecke, Potenziale, die wir längst noch nicht ausgeschöpft haben und welche Absurditäten sich manchmal auch auf Legislatur-Ebene ausfindig machen lassen, die für unsere Klimaziele doch eher schwer nachvollziehbar sind.

In der vierten Folge thematisiert Andre Runnebaum das unausgeschöpfte Potenzial, das in unseren Immobilien, liegt. Diese sind ein wichtiger Hebel, um Ressourcen einzusparen und unsere Zukunft ohne fossile Brennstoffe und politische Abhängigkeiten zu gestalten. Schon heute sanieren Andre und sein Team Immobilien zu Netto-Null-Gebäuden und setzen auch Neubauten so um, wie es im EU Green Deal für die Zukunft beschrieben ist. Dazu werden smarte Automationstechnik, Carbonfilter, Zisternen, Photovoltaik-Anlagen eingesetzt.

In der letzten und fünften Folge unserer Videoreihe geht es um „Weights and Dimensions Directive“. Dies betrifft alle Logistikunternehmen, so auch Rubetrans Logistics. Das Team der Spedition möchte im täglichen Geschäft durch den Einsatz von Lang-LKW nachhaltiger agieren und CO2-Ausstöße einsparen. Die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland sind jedoch herausfordernd: Während in anderen EU-Ländern mehr Tonnen pro LKW zugelassen sind und keine Einschränkungen durch Streckennetze gegeben sind, kann Rubetrans Logistics den sogenannten Ecoliner nur sehr eingeschränkt nutzen. Zudem haben wir MEP Jan-Christoph Oetjen zu diesen Herausforderungen interviewt und ihn zu seiner Perspektive auf die derzeitige Lage für die Branche befragt.

„2050 IS NOW – The EU Green Deal from five perspectives“ ist eine Videoreihe, die verschiedene Sichtweisen auf europäische Legislatur, Rahmenbedingungen in der Politik, Einblicke in den Arbeitsalltag diverser Branchen und Bemühungen zur Mitgestaltung in der EU darstellt. Die Protagonisten sind Teil der Runden Group mit den Gesellschaften WBG-Pooling, Rubetrans Logistics, PLANWORKS, RPL Digital & IT Solutions.

Sanierung KFW40 EE Bürogebäude

Vom Logistik-Standort mit Rampen zum Be- und Entladen von LKW zur Netto-Null-Emissions-Immobilie mit Büroräumen im Industrial Style: Der Standort am Klünenberg 15 in Damme-Osterfeine  wurde ursprünglich vom Logistikunternehmen Rubetrans Logistics genutzt und später von den ebenfalls der Runden Group zugehörigen Gesellschaften WBG-Pooling und LHM-Pooling.
Hier galt es, 2000 Quadratmeter für 100 Mitarbeitende nachhaltig, smart und energetisch zu sanieren.
Das hat unser Team aus den verschiedenen Bereichen im ersten Bauabschnitt, der bereits fertiggestellt wurde, geleistet:

Planung und Projektierung durch das Planungsbüro

Im ersten Schritt wurden Zeichnungen und 3D-Animationen für den Standort angefertigt. Bei der Planung wurde der Fokus auf „ESG-konformes“ Bauen gelegt, was bedeutet, dass alle Säulen der Nachhaltigkeit von Ökonomie über soziale Aspekte bis hin zur Ökologie berücksichtigt wurden.
Folgende Features tragen zur Klimaneutralität der Immobilie bei:
Regenwasser wird in einer Zisterne gesammelt und für Toilettenspülungen genutzt. Eine Wärmepumpe mit 2.000 Meter Erdsonden wird für die Heizung genutzt.
Zudem war es uns wichtig, dass wir bestehende Pflasterflächen entsiegeln und natürliche Baumaterialien einsetzen konnten.
Auf dem Dach der Immobilie befindet sich eine Photovoltaik-Anlage mit 370 kWp und im Innenraum wurden Carbonfilter für die Belüftung verbaut, so dass Mitarbeitende vor Emissionen geschützt werden. So etwas wurde, Stand heute, erst zwei Mal in Norddeutschland genehmigt und ist daher eine Besonderheit.
Der Aspekt „Barrierefreiheit“ war bei der gesamten Planung ebenfalls eine Selbstverständlichkeit.
In dieser Phase mussten außerdem Sondergenehmigungen eingeholt werden, um das Gebäude von einem Lager zu einem Büro umfunktionieren zu können.
Die Vision war es, Räume zu schaffen, die auf soziale Nachhaltigkeit, ein gesundes Arbeitsumfeld und Raumklima sowie eine verbesserte Akustik einzahlen.
Übergreifend sorgt die intelligente Gebäudeautomation dafür, dass die erneuerbaren Ressourcen effizient eingesetzt werden.

Die Features in der Übersicht:

  • PV-Anlage und Stromspeicher
  • LED-Beleuchtung
  • PKW- & E-Bike Ladeinfrastruktur
  • Trafostation & NHSHV
  • Automatisierte Bewässerung der Grünanlagen mit Regenwasser
  • Netzwerktechnik, Glasfaser und Messtechnik

Umsetzung durch unseren Handwerksbetrieb

Nachdem eine Basis mit erneuerbaren Energien und nachhaltigen Baustoffen sowie der Aufwertung vorhandener Baustoffe geschaffen wurde, haben unsere Elektrotechniker den gesamten Bauabschnitt mit Loxone-Techologie ausgestattet.
So gibt es nun eine bedarfsorientierte Lüftung, die anhand von CO2-Sensoren gesteuert wird, um die Luftqualität messbar zu machen sowie eine bedarfsorientierte Heizung und Beleuchtung nach Präsenzen und Anwesenheit.
Zusätzlich haben wir eine Konstantlichtregelung, Audioserver mit Multimedia und Wetterserver verbaut. Durch das integrierte Energie- und Lastmanagement werden die Ressourcen durchgängig, auch am Wochenende und an Feiertagen, maximal effektiv verteilt.
Auch in puncto Sicherheit kann Loxone mit den passenden Elementen aufwarten: Der Zutritt zum Gebäude wird über Türen, Tore und Sprechanlage gesteuert. Zudem gibt es eine Störmeldezentrale mit Wassersensoren, um Wasserschäden vorzubeugen und eine Brandmelde- sowie Alarmanlage.

Zusätzlich wurden von unseren Metallbauern Sonderkonstruktionen für Anlagentechnik und Designelemente, wie Türeinfassungen, gefertigt.

Im nächsten Schritt geht unser Team den zweiten Bauabschnitt an. Dann wird das Gebäude keinerlei CO2 emittieren und erzeugt mehr Energie als es verbraucht.

Sanierung eines Einfamilienhauses in Vechta

Neben Gewerbe- und Industrieimmobilie kümmern wir uns auch um den Neubau oder die Sanierung von Privathäusern.
Das Vorgehen ist ähnlich zu flächentechnisch größeren Projekten: Zunächst erfolgte die Planung eines neuen Dachs, eines Anbaus, neuer Fenster und Estrich sowie Fußbodenheizung durch unser Architektur- und Ingenieurbüro.

Unsere Elektrotechnik- und Metallbau-Teams befinden sich derzeit in der Umsetzung und führen die Rohbauarbeiten durch.
Eine Besonderheit, die bereits umgesetzt wurde, sind die Solarziegel, die als Photovoltaik-Anlage mit Stromspeicher eingesetzt werden.
Durch eine Wärmepumpe wird das Gebäude künftig autark von fossilen Energieträgern funktionieren und sich speisen können.
Auch eine Ladeinfrastruktur im Außenbereich sowie der flächendeckende Einsatz von Loxone-Features wurde bei diesem Projekt mitgedacht.

  • 1
  • 2